landros
21-06-2011, 11:33
Ausgefunkt: Polizei schnappt Pay-TV-Piraten
Mit vereinten Kräften von Polizei und Industrie ist in Zypern ein Pay-TV-Pirat gefasst worden, der unter anderem BSkyB-Abos illegal angeboten hat. Der Festnahme ging eine monatelange Undercover-Aktion voraus, die vom Anti-Piraterie-Verband AEPOC und dessen Partnern veranlasst worden war.
Mit Hilfe von Spezialisten der AEPOC konnte die Polizei vergangene Woche in Zypern einen 49-Jährigen Mann festnehmen, der illegale Pay-TV-Abos der Anbieter BFBS, BSkyB und Nova angeboten hatte, teilte der Verband am Dienstag mit. Der Zypriote habe bereits gestanden. Nach einem zweiten Verdächtigen wird derzeit noch gefahndet. Während der Festnahme wurden Server, Computer und technisches Equipment beschlagnahmt. Der Mann wird beschuldigt, zwischen Oktober 2010 und Mai 2011 an insgesamt 1 400 Klienten in Zypern und Europa illegale Pay-TV-Abos verkauft zu haben. Damit habe er nach ersten Untersuchungen mindestens 100 000 Euro eingenommen. Der Angeklagte habe für die rechtswidrig verkauften drei-, sechs, und 12-monatigen Abos jeweils 55, 89 und 155 Euro verlangt.
Um den Kunden unerlaubten Zugriff auf die Bezahl-Sender zu ermöglichen, habe der Festgenommene gemeinsam mit dem zweiten Verdächtigen ein Netzwerk aus fünf Servern aufgebaut, welche die notwendigen Codes zur Freischaltung an die Hardware der Nutzer weitergeleitet haben. Die Codes stammten von legalen Smartcards. Der betriebene technische Aufwand macht den Fall zu einem der größten in der Geschichte der Pay-TV-Piraterie.
Die Polizei schließe nicht aus, dass auch die Käufer der illeageln Abos mit Konsequenzen zu rechnen hätten. Die gesetzlichen Bestimmungen in den EU-Staaten untersagen den Nutzern, sich mit illegalen Mitteln, zum Beispiel besonderem technischen Equipment, Zugang zum Angebot von Pay-TV-Plattformen zu verschaffen.
Der Vizepräsident des Anti-Piraterie-Vereins Michael Barley meinte dazu, dass jede Aktivität von Cyber-Piraten ihre Spuren hinterlasse. Sei es in Form von IP-Adressen oder Internetseiten, die illegale Angebote verkaufen. Mit einer engen Zusammenarbeit mit der Polizei sei es immer schneller möglich, die Kriminellen zu fassen. Dennoch sei es wichtig, dass die EU-Rechtslage weiter verbessert wird, um de Piraterie von Bild- und Tonmaterial zu verhindern.
Mit vereinten Kräften von Polizei und Industrie ist in Zypern ein Pay-TV-Pirat gefasst worden, der unter anderem BSkyB-Abos illegal angeboten hat. Der Festnahme ging eine monatelange Undercover-Aktion voraus, die vom Anti-Piraterie-Verband AEPOC und dessen Partnern veranlasst worden war.
Mit Hilfe von Spezialisten der AEPOC konnte die Polizei vergangene Woche in Zypern einen 49-Jährigen Mann festnehmen, der illegale Pay-TV-Abos der Anbieter BFBS, BSkyB und Nova angeboten hatte, teilte der Verband am Dienstag mit. Der Zypriote habe bereits gestanden. Nach einem zweiten Verdächtigen wird derzeit noch gefahndet. Während der Festnahme wurden Server, Computer und technisches Equipment beschlagnahmt. Der Mann wird beschuldigt, zwischen Oktober 2010 und Mai 2011 an insgesamt 1 400 Klienten in Zypern und Europa illegale Pay-TV-Abos verkauft zu haben. Damit habe er nach ersten Untersuchungen mindestens 100 000 Euro eingenommen. Der Angeklagte habe für die rechtswidrig verkauften drei-, sechs, und 12-monatigen Abos jeweils 55, 89 und 155 Euro verlangt.
Um den Kunden unerlaubten Zugriff auf die Bezahl-Sender zu ermöglichen, habe der Festgenommene gemeinsam mit dem zweiten Verdächtigen ein Netzwerk aus fünf Servern aufgebaut, welche die notwendigen Codes zur Freischaltung an die Hardware der Nutzer weitergeleitet haben. Die Codes stammten von legalen Smartcards. Der betriebene technische Aufwand macht den Fall zu einem der größten in der Geschichte der Pay-TV-Piraterie.
Die Polizei schließe nicht aus, dass auch die Käufer der illeageln Abos mit Konsequenzen zu rechnen hätten. Die gesetzlichen Bestimmungen in den EU-Staaten untersagen den Nutzern, sich mit illegalen Mitteln, zum Beispiel besonderem technischen Equipment, Zugang zum Angebot von Pay-TV-Plattformen zu verschaffen.
Der Vizepräsident des Anti-Piraterie-Vereins Michael Barley meinte dazu, dass jede Aktivität von Cyber-Piraten ihre Spuren hinterlasse. Sei es in Form von IP-Adressen oder Internetseiten, die illegale Angebote verkaufen. Mit einer engen Zusammenarbeit mit der Polizei sei es immer schneller möglich, die Kriminellen zu fassen. Dennoch sei es wichtig, dass die EU-Rechtslage weiter verbessert wird, um de Piraterie von Bild- und Tonmaterial zu verhindern.